Kaleidoskop der jüdischen Erinnerungen

Erna Goldmann bei einem Treffen der zionistischen Jugendbewegung „Blau-Weiß“ in der Nähe von Frankfurt, 1936

Erna Goldmann

Erna Goldmann kam am 22. Dezember 1917 in Frankfurt am Main als jüngstes Kind von Theodor Guggenheim und seiner Frau Rosa, geborene Rapp, zur Welt. Ihre Familie lebte traditionell jüdisch, führte einen koscheren Haushalt und feierte die jüdischen Festtage. Erna besuchte die jüdische Schule und war mit ihren Brüdern und Freunden in einer zionistischen Jugendorganisation aktiv. Während ein Teil ihrer Familie nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland verließ, blieb Erna zunächst in Frankfurt. Als jedoch das Leben für Juden immer schwieriger wird, emigriert auch Erna nach Palästina.


Von Frankfurt nach Tel Aviv. Die Geschichte von Erna Goldmann

Die Geschichte beginnt in der Zwischenkriegszeit in Frankfurt am Main, wo Ernas Familie seit Generationen lebte. Hier besuchte Erna die jüdische Schule und war mit ihren Brüdern und Freunden in einer zionistischen Jugendorganisation. Während ein Teil ihrer Familie nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland verließ, blieb Erna zunächst in Frankfurt -- als jedoch das Leben für Juden immer schwieriger wird, emigriert auch Erna nach Palästina.